Kung Fu

(chin. Gongfu) ist eine Kampfkunst aus China. Es gibt viele verschiedene Arten des Kung Fu, aus vielen unterschiedlichen Regionen des Landes

Jeder Kung Fu Stil bedient sich besonderen Schwerpunkten. Die meisten Stile bedienen sich Block-, Schlag-, Tritt-, Hebel- und Wurf- techniken sowie dem Umgang mit unter-
schiedlichsten Waffen.

Das Training beinhaltet Kraft-, Ausdauer-, Flexibiltäts-, Konzentrations-, Koordinations und natürlich auch Selbstverteidigungsaspekte.

Das Kung Fu das wir unterrichten heißt “Tien Shan Pai” Kung Fu und stammt aus dem Nordwesten Chinas.

Kinder Kung Fu

Im Kinder Kung Fu nehmen wir die einfachen Elemente aus den Formen und erarbeiten sie im Spiel mit den Kindern.
Das Wichtigste ist, dass die Kinder Spass am Training haben und sich anatomisch richtig und förderlich bewegen. Leistungsdruck und Konkurrenz sind keineMittel, um Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern.

Im Kung Fu geht es um die körperliche und vor allem, um die geistige und menschliche Entwicklung. Wir legen viel Wert auf Fairness und Disziplin, aber eben in einem Rahmen, der dem freiheitsliebenden Wesen der Kinder keine zu großen Grenzen setzt.

“Man soll das Denken lehren, nicht Gedachtes.”

 

Tien Shan Pai

Der “Tien Shan Pai” Stil ist eine traditionelle, zu Beginn externe Kampfkunst. Mit zunehmendem Können des Praktizierenden werden auch interne Aspekte des Stils vermittelt.

Das heißt, dass die anfänglichen Formen stark körperbetont sind. Es wird viel Wert auf Kraft und Ausdauer gelegt, um später dann immer weicher und fließender zu werden. Das Ziel ist, dem Yin Yang Prinzip folgend, sowohl Kraft und Härte als auch Geschmeidigkeit und Weichheit zu vereinen.

Der Gründungslegende nach stammt der “Tien Shan Pai” Stil aus dem gleichnamigen Tien Shan Gebirge im Nordwesten Chinas. Damit ist Tien Shan Pai ein nördlicher Stil.

Im Training werden Formen (Handformen / Waffenformen) , Tritt- , Block-, Schlag-, Wurf- und Helbeltechniken vermittelt. Kung Fu ist eine Selbstverteidigungskunst. Die Funktionellen Aspekte werden mit Partner im Semikontakt sowie mit Ausrüstung und auf wunsch auch im vollen Kontakt erprobt. Die Achtsamkeit und der freundschaftliche Umgang werden jedoch immer an erste Stelle getellt!